Kein Anschluss unter dieser Nummer
Kein Anschluss unter dieser Nummer
vom 26. Juli 2006 abgelegt unter Alltag eines Helden

Wer in den nächster Zeit versucht, mich telefonisch auf meim Handy zu erreichen, bekommt möglicherweise eine junge Dame zu hören, die erklärt, dass es die Nummer garnich mehr gibt. Mein Vetrag is nämlich abgelaufen. Eigentlich dachte ich, dass der noch bis zum Ende des Monats läuft, aber gestern, so kurz vor 11, hat mein Handy kurz gepiepst und dann den Dienst versagt. Wahrscheinlich werd ich heut mal in die Stadt gehen und mir so ‘ne Pre-Paid-Karte hohlen, weil sich ein Vertrag bei mir echt nich lohnt.

Ich kann mich noch gut an mein erstes Handy errinnern. Das war von Alcatel und neongelb. Der Akku war doppelt so gross wie das restlich Handy und man konnte die Antenne rausziehen. Darauf folgte dann ein Nokia. Und noch ein Nokia, und schließlich das Sony Ericson T610, dass ich jetzt immernoch habe.

Handies hatten ‘s bei mir nie leicht.
Eins der Nokias wäre auf einer Gartenparty einmal fast ertrunken als ich mich vorüber über eine Wanne mit kalten Getränken beugte und vergass, dass ich ja mein Handy in der Hemdstasche hatte. Also beobachte ich mit Entsetzen, wie das Handy wie in Zeitlupe aus der Tasche gleitet und langsam der mit Wasser gefüllten Wanne entgegenfällt. Nach dem unvermeidlichen “Plumps” stürze ich mich natürlich sofort in die Fluten, berge das Handy und beginne mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Erfolgreich.

Der zweite tragische Zwischenfall ereignete sich mit meinem derzeitigen Handy, dem T610. Ich konnte wieder mal mein Handy nich finden und tat was ich dann immer tue. Anrufen und dem Klingeln folgen. Ich hab’s diesmal echt lange klingeln lassen, konnte aber kein Klingeln hören. Schließlich kam ich ins Wohnzimmer und da lag es. Zerschmettert am Boden. So wie ich die Vorgänge rekonstruiren konnte, lief die Sache folgender Maßen ab:
Durch den Vibrationsalarm vibrierte sich das Handy auf dem glatten Wohnzimmertisch quasi von selbst ins Verderben. Aber die Sache hatte auch was gutes. Ich hab von Vodafone ein neues Handy bekommen. Das war vor gut ‘nem Jahr. Deswegen seh ich auch nich ein, mir ein neues Handy zu kaufen. Die können ja mittlerweile ja fast alles außer Kaffeekochen, aber eigentlich will ich ja nur ab und zu telefonieren oder ‘ne SMS schreiben.

Ich werde dann also bald ein neue Handynummer haben.
Wer sie wissen will soll’s mich wissen lassen.

Bestanden.
Bestanden.
vom 25. Juli 2006 abgelegt unter Schulalltag

Ohne grosse Überraschungen heute die Prüfungsnoten erhalten.
Mediengestaltung sticht positiv hervor, aber das war ja auch klar.

Miss Universe Bates
Miss Universe Bates
vom 24. Juli 2006 abgelegt unter News

miss_bates.jpg

nach einer Idee von M.

WTF? #4 – Du bist Kunst
WTF? #4 – Du bist Kunst
vom abgelegt unter WTF?

wwuerfel.gifWie würde ein Würfel aus einer Tonne Sperma wohl aussehen?

Philippe Meste will’s wissen und sucht 250.000 freiwillig Spender, um sich das Teil dann ins Wohnzimmer zu stellen. Oder in ‘ne Galerie. Oder um es zu verkaufen. Da is er sich noch nich ganz sicher.

Interessiert daran, selbst Kunst zu schaffen, nein, selbst Kunst zu werden? Dann klick auf spermcube.org, registrier dich und lass dir das “Mütze/Glatze”-Kit kostenlos zuschicken. Komplett mit Anleitung für die Jungs, die ihr Gerät noch nicht aus der Verpackung genommen haben.

Ich glaube nich dass es mir zusteht zu entscheiden, was Kunst is und was nich, aber die Tatsache, dass ich zwei Jahr den BK-Leistungkurs besucht habe, erlauben es mir zumindest den Kopf zu schütteln.

Was soll man von jemandem halten, der diesen Würfel für teures Geld ersteht oder zumindest dafür Eintritt zahlt, sich das Werk anzusehen. Die Spender werden sich den Würfel ganz bestimmt ankucken, wenn auch nur um ein Foto zu machen, dass sie dann ihren Freunden zeigen können mit dem Spruch “Wenn du genau hinsiehst, kannst du meine Jungs winken sehen”. Die Angeber unter ihnen werden sagen “Den hab ich ganz allein voll gemacht”.

An Publicity wird es dem Künstler sicher nich mangeln. Spätestens wenn ein Redakteur bei der Bild-Zeitung in seiner Mittagspause in irgendeinem Blog auf die Meldung vom Spermawürfel stößt, wird sich eine Welle der Entrüstung losreissen. Dann werden auch “taff” und “explosiv” darüber berichten und dann wird sich Stefan Raab drüber lustig machen.

Und was macht der Künstler, wenn er das “Kunstwerk” nich loswird? Nich mal auf Ebay? Dann muss er sich vor seinem Klemptner rechtfertigen, warum er versucht hat, eine Tonne Sperma im Klo runterzuspülen.

Ach ja. Eins noch.

Malen nach Zahlen
Malen nach Zahlen
vom 23. Juli 2006 abgelegt unter Suchanfrage der Woche

Das Programm, welches meine Besucherzahlen misst, zeigt auch an wie die jeweilige Person auf meine Seite gestossen ist.
Oft war Google der sog. “Referer� [rieförer].
Es ist ganz interessant, was die Leute da so eingeben.

Suchanfrage der Woche: aufgemalte Bikinistreifen

Bitte keinen Schreck bekommen. Laut Google gibt es sowas wie “aufgemalte Bikinistreifen” nicht. Meine Seite ist die einzige Website, welche die Suchmaschine auflistet und das auch nur weil Google das Ergebnis aus “Aufgemalte Augenbrauen” und “Bikinistreifen” zusammenbaut. Mittlerweile gibt es ja für fast alles einen Markt. Bikinistreifenfetischisten gibt aber wohl glücklicherweise noch nicht. Außer vielleicht dieser einen Person, die die Suchanfrage eingegeben hat. Aber vielleicht wollte er ja “aufgemalter Bikini” eingeben und hat sich vertippt.