Von der Sonne wach geküsst
Von der Sonne wach geküsst
vom 27. Mai 2009 abgelegt unter Alltag eines Helden

Zur Zeit habe ich mit folgendem Problem zu kämpfen:
Ich wache bei Sonnenaufgang auf, weil ich mein Schlafzimmer nicht zu 100% abdunkeln kann.
Ich habe einen sehr sanften Schlaf. Jegliche Veränderung des Status Quo [lateinisch: bestehender (aktueller) Zustand], sei es durch Veränderung der Lichtverhältnisse über 0,25 Lux (Vollmondnacht) oder geringste Geräusche im Bereich des menschlichen Hörvermögens, reißen mich aus dem Schlaf.

Natürlich ist es cool, Einbrecher schon mit ein paar Aufbackbrötchen und einem Baseballschläger an der Tür zu erwarten, bevor die überhaupt ihr Werkzeug ganz ausgepackt haben oder niemals einen Schnurrbart aufgemalt zu bekommen, wenn man betrunken einschläft. Aber ich würd’ im Sommer auch gern mal bis zum Weckerklingeln durchschlafen, ohne dass mir sie Sonne pünktlich zum ersten Hahnenschrei (um den ich mich schon gekümmert gechickennugget habe) einen Tritt in die Augen verpasst.

Ich hab schon über Lösungen nachgegrübelt.
- Verdunklungsfolie für’s Fenster: schmolz bei Sonneneinstrahlung
- Alufolie: ist gerissen
- Aufstehen wenn’s hell wird: ne, is klar
- Schlafbrille: bin aufgewacht und dachte ich sei blind

Also weitergrübeln…
Nachtrag:
- Vorhänge an einem schrägen Fenster, seien sie auch aus noch so samtigem Samt, funktionieren glaub ich, nur bedingt.
- das Problem bei einem Sarg… ich liebe Sauerstoff, ich steh drauf, zu atmen, ich bin geil auf O².
- schwarze Scheiben: keine Lust beim Auszug Fensterscheibe abzubeizen
- Rollos hab ich schon im Wohnzimmer rausgeleiert, und ich bettele ungern, auch wenn’s als Mieter mein gutes Recht wäre

Das Gras is grün… äh… bald (Vogelperspektive)
Das Gras is grün… äh… bald (Vogelperspektive)
vom 26. Mai 2009 abgelegt unter Alltag eines Helden

naja…
durchaus dichter Bewuchs… an manchen Stellen…
gartenstart

Verlautbarung
Verlautbarung
vom 25. Mai 2009 abgelegt unter Alltag eines Helden

Der J.A.H. Gesundheitsminister rät:
- viel tinken
- jede volle Stunde ist ein Eis konsumieren
- Kleiderordnung: “weniger ist mehr”

Wochenendresumé
Wochenendresumé
vom 24. Mai 2009 abgelegt unter Alltag eines Helden

per SMS
Freitag: Fat-Friday, Ringerfest ohne eingeölte Typen
Samstag: VfB, nicht im Park. Abends: Palast der Republik und Udo’s
Sonntag: Lasagne und chillen

Drag Me to Hell… and i’ll kick yo’ ass
Drag Me to Hell… and i’ll kick yo’ ass
vom 19. Mai 2009 abgelegt unter Kino & TV

Als ich letzten Freitag in “Wolverine” (mehr erwartet aber ganz nett) war, kam unter anderem ein Trailer für “Drag me to Hell”. Junge Kreditinstitutsangestellte verweigert verrückten alten Hexe Aufschub und wird verflucht. Ein ganz böser Dämon wird ihr die nächsten drei Tage auf die Nerven gehen und sie dann ihn die Hölle, Hölle, Hölle dräggen. Natürlich glaubt ihr keiner, besonders nicht ihr leicht debiler Freund. Der stirbt bestimmt als erster. Vollidiot.
Ich hab hier mal ‘nen Trailer, ich find ihn unfreiwillig komisch, weil ich die ganze Zeit drüber nachdenken musste, wie ich ihn anders gemacht hätte. (siehe CokeZero-Werbung).

Also jetzt wo ihr im Bilde seid, erläutere ich mal den Film, wie er in meinem Hirn ablief.
Ich geh einfach mal davon aus, dass der einzige Weg, den Fluch loszuwerden die Abgabe an jemanden anderen is. Der Haken: die Person muss es freiwillig tun. Wie findet man aber jemanden der blöd mutig genug is, freiwillig zur Hölle zu fahren.
Lösung: Gelbe Seiten. Der sogenannte Caretaker Cursetaker. Gegen ein gewisses Honorar (je nach Härtegrad) übernimmt unser Held einen Fluch und alle damit verbundenen Konsequenzen. Natürlich muss er sich nicht kampflos ergeben. Zum Glück wird im Familienunternehmen von Generation zu Generation ein heiliges Relikt weitergegeben, mit dem die Dämonen bzw. seltsame, alte Frauen mit ‘nem lustigen Auge verkloppt werden können und man sich auch zur Not den Weg aus der Hölle zurückprügeln kann.
Ein Baseballschläger *Trommelwirbel* geschnitzt aus dem Kreuze Jesu.

Black Dude: Someone has cursed you. It’s the Lamia, the most feared of all daemons.
Freaked out blonde Girl: OMG! How do I get rid of it?
Black Dude: You can give the curse away.
Hero (walking in, eating sandwich): Shit. I take it.

Weitere Szenen:
Hexen-Oma macht ‘ne Szene, nachdem ihr Kredit abgelehnt wurde und sie sich in den Rock einer Angestellten (ohne deren Einverständnis) geschneuzt hat.
Held: “Des hammer gern, erst die Kohle für Blackjack und Nudden rausschmeissen und dann rumzicken.”

Held zu knöpfe-lutschender Oma in Tiefgarage: “Entschuldiggen Sie bidde, aber ist ihnen bewusst, dass sie da Tackermunition in der Stirn stecken haben? Nein? Schon okay… schließlich fehlt ihnen ja auch eine Kontaktlinse…”

Held wacht neben Zombie-Oma auf.
Held: “Fadamt… ich muss mim saufen aufhören.”
alternativ: “Morgen Schatz, also ich könnt schon wieder. ”