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Monat: März 2014

Burger Blog – Jakova

jakova-burger

Am Wochenende waren wir im Jakova im Stuttgarter Osten,  war die  Nummer 1 beim Burger-Test von Kessel.TV und somit  ein Pflicht-Termin.
Der Laden lässt sich am besten als Balkan-Wohnzimmer beschreiben. Zwei Tische von denen wir uns gleich einen gekrallt haben. Die Karte bietet gerade mal zwei Burger (Cheese- und Ham), ansonsten findet man hauptsächlich balkaneske Gerichte wie Cevapcici, Pleskavitza und Schaschlik.
Was gleich auffällt sind die unschlagbaren Preise. 3,50€ bzw 4€ für die Burger sind kaum zu schlagen. Haben uns selber ein Menü zusammengestellt aus Cheeseburger, Pommes und Bier und mussten noch großzügig auf 10€ aufrunden.
Der Burger wurde frisch zubereitet und war mal wieder etwas ganz anderes. Man merkt sofort den ost-europäischen Einfluss. Das Fleisch ist sehr würzig und erinnert schon fast an Cevapcici, das Brötchen ähnelt sehr einem Fladenbrot, wie man es vom Döner kennt. Deswegen läuft der Burger auch etwas außer Konkurrenz, weil es eben nicht der traditionelle Burger, sondern was ganz eigenes ist. Der „Burger“ war lecker, die Bedienung war sehr freundlich und ich hab mich fast wie bei einer kroatischen Gastfamilie gefühlt.
Wenn ihr also mal im Osten unterwegs seit, gebt dem Jakova mal ’ne Chance. Die zwei hinterm Grill freuen sich über euren Besuch.

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Die Kappe

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Folgende Geschichte hat sich so oder so ähnlich abgespielt :

Ich rauche nicht, ich nehme keine Drogen, aber ich habe EIN Laster. Einmal in der Woche eine Pizza (extra Knoblauch) von meinem Italiener um die Ecke. Ich steige aus der Bahn, bestelle und wenn ich den Berg hoch bin, kann ich die Pizza in Empfang nehmen.
Manchmal muss ich ein bisschen warten. Dann trink ich einen Ramazotti auf’s Haus (obwohl ich gar keinen mehr mag, aber hei… koschtet nix) und kuck den Leuten beim Abendessen zu. Heute saß da ein junges Pärchen. Irgendwas hat mich gestört, ich konnt’s erst nich einordnen, dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
Der Typ hatte immernoch seine Kappe – ein sogenanntes Basecap – auf.
Und dann auch noch falschrum. FALSCHRUM!!!
Ich kenn ja Dates nur ausm Fernsehen, aber eins weis ich… wenn man mit ’ner Lady am Tisch sitzt, komplett mit Wein und Kerzen und so, dann zieht man verdammt nochmal seine drecksverdammte, geheimratsecken-versteckende, ungeknickte-schild-habende, noch-mit-scheißendrecks-sticker-beklebte Hurenmütze ab.
Sorry für mein tourettisch.
Ich hab dann sehr laut seufzen müssen, hab den letzen Schluck Ramazotti getrunken, ausnahmsweise diesmal ohne mich zu bekleckern (hei, das Eis is tückisch) und bin zum Tisch rübergeschlendert. Hab mich dann kurz geräuspert bis ich die volle Aufmerksamkeit der beiden hatte. Hab den Bub dann angekuckt, hab mir mit ’nem Finger an die Schläfe getippt, hab meinen Kopf geschüttelt und hab ihm mit meinem PARALYZZZER 2000™ eine 90.000 Volt-Ladung verpasst. Als er dann schäumend zu Boden ging, hab ich seine Mütze sorgsam auf seinem Teller platziert und sie in Brand gesteckt, daraufhin ’nen Fuffi auf den Tisch gelegt, dem Mädel zu gezwinkert, mir ein Stück von meiner mittlerweile fertigen Pizza in den Mund geschoben, mit vollem Mund, pizzastückesprenkelnd „Dann bisch nächschte Woche!“ gerufen und mich auf den Heimweg gemacht.
Ich mag meine Pizzatage.

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300 – Rise of an Empire

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Sieben 7 Jahre nach dem original „300“ kommt also ein Nachfolger raus, der die Geschehnisse während und nach der ersten Teil erläutert. Neuer Held ist Wiewarnochseinnamekles, der bei weitem nicht an Leo „This is Sparta“ Nidas rannkommt. Der Typ haut einen echt nich vom Hocker und langweilt schon mal mit schwülstigen Motivationsreden.
Noch mehr aufn Sack ging mir nur noch so ’n Bubbi, der meinte, gegen den Willen seines Vaters (Gürosverkäufer in Athen) in die Schlacht ziehen zu müssen und da gleich abgeht wie Leonidas zu seinen besten Zeiten. HUUUHNREALISTISCH!
Die Bilder sind schon wie im ersten Teil spitze und man sieht, dass die Technik in 7 Jahren schon noch mal ’nen Sprung gemacht hat. Allerdings sieht man sich auch schnell an den Zeitlupenszenen satt und man fragt sich dann nur noch wann die feindliche Heerführerin (Eva Green, RRRRrrrrrr!) endlich gepimpert wird.
Aber wie ich immer sage: Rein gehn und eigene Meinung bilden!

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