Zum Inhalt

Monat: Juni 2016

BurgerBlog- No.70 Finest Burger & Salads

burger-no70

(Jetzt mit Bonusbild, siehe unten)

Hab schon ’n Weile keine neuen Burger mehr ausprobiert und ich muss zugeben, langsam stellt sich bei mir eine Sättigung ein. Richtige Highlights lassen sich immer schwerer finden und oft ertapp ich mich selber dabei, dass ich (statt neue Läden zu recherchieren) einfach zu denen gehe, die ich sowieso schon kenne und liebe.
Zum Glück gibt’s noch den Micha von stuttgarterburger.de, der die Sache noch ein wenig strenger verfolgt und der mich netterweise über neue Läden in der Umgebung auf dem Laufenden hält.
Und so hat er mich kürzlich auf das „No.70 – Finest Burger & Salads“ aufmerksam gemacht, dass quasi direkt vor meiner Haustür seine Pforten geöffnet hat. Besagter Laden vercheckt seit Anfang Dezember seine Burger/Sandwiches/Salate in Feuerbach. Da kann man als Weilimdorfer, der in Cannstatt anschaffen geht, schon mal nach Feierabend vorbei kucken.

An der Internetpräsenz hapert es noch einwenig, hier aber schon mal die Speisekarte:
burger-no70-speisekarte
Was gleich auffällt, gibt fast jeden Burger in zwei Gewichtsklassen (100 bzw 200g). Hab mir einen 200g Cheeseburger gegönnt und hab auf Nachfrage noch ’ne Scheibe „Bacon“ drauf bekommen. Der Kollege hinterm Tresen war sehr freundlich und hat mir diesen Extrawunsch erfüllt. Preise gehen absolut in Ordnung, hab für meinen Cheeseburger mit Getränk 8,nochwas gezahlt.
Nach der Bestellung verlässt man die Küche und begibt sich in den Aufenthaltsraum, der diner-mäßig eingerichtet ist.
Mein Cheesburger war sehr lecker. Mit frischem, medium-gebratenem Fleisch und einem leicht angetoasteten Brötchen. Majo und Ketchup findet man in ausrechendem Maß auf Burger sowie zusätzlich am Tisch. Da kann man dann auch dann die recht leckeren Pommes reintunken. Das einzige was mich gestört hat… der Bacon war war Beef, also Rinder-Speck und das geht meiner Meinung nach halt nich. Speck kommt vom Schweinchen Babe und nicht von der Milka-Kuh, aber das ist wieder mal meckern auf hohem Niveau.

Die Hausnummer 70 hat sich bei mir durchaus einen Namen gemacht, empfehle ich gern weiter. Würde es auch gerne sehen, wenn es noch ein paar mehr unterschiedliche Burger und echter Speck auf die Karte schaffen.
Und pssssst… kleiner Tipp: Eine Homepage mit Speisekarte wär auch super 😉

Das No.70 auf Facebook

Bonusbild:

Diesmal mit Ambiente #no70finestburger #burger #stuttgart

Ein von Stefan (@just.a.hero) gepostetes Foto am

Leave a Comment

BurgerBlog – Lichtblick

burger-lichtblick

Da die Biergarten-Saison offiziell (von mir) eröffnet wurde, kann man auch ruhig mal einen Biergarten-Burger testen. So geschehen im Lichtblick in Stuttgarts Stadtmitte. Leider hab ich mal wieder viel zu spät angefangen eine Rezession zu schreiben, anstatt mich hinzusetzten, wenn die Eindrücke noch frisch sind. Die Karte umfasst vier Burger: Cheese, Vegi, French und Tex. Dem Hunger geschuldet, sind mir dann einige Fauxpas unterlaufen, wie den Burger nicht medium zu bestellen oder den Cheeseburger erwartungskonform mit Bacon zu pimpen.
Trotzdem war der Burger recht lecker. Frische Zutaten, ein ansehnlichstes Brötchen, schönverlaufener Käse und Pommes im Fritier-Gitter. Für ein Nicht-Burger-Restaurant brauch sich das Lichtblick nicht verstecken, auch wenn mir der letzte Schliff leider fehlt.
Ich bin einfach zu verwöhnt durch die ständigen Burger-Exkursionen. Aber der Biergarten ist echt schön. Wär also wirklich einen Besuch wert.

Das Lichtblick auf Facebook und im Netz

Lichtblick Speisekarte

Leave a Comment

Gof of War IV

God of War…
hatte den letzen Teil (Ascension) schon gar nicht mehr durchgespielt.
Der neue Teil scheint ein paar neue Elemente mit rein zunehmen, keine Klingenketten, OpenWorld, Sidekick…. Holt sich ein bissel Inspiration von „Last of Us“, Skyrim und Witcher, aber das muss ja nix schlechtes sein.

Leave a Comment

Die einen Monat andauernde, erzwungene Kreativpause, verursacht durch einen störrischen Aufzug

mach-die-tuere-auf

Folgende Geschichte hat sich so oder so ähnlich abgespielt:

Einen Monat ist es her seit dem ich das letzte mal was geschrieben habe.
Lag daran, dass ich am Pragsattel im Aufzuf festgesteckt bin.
Ja.
Einen Monat lang.
Das kam so:

Es war Freitag und der nächste Critical-Mass-Fahrradkorso stand an. Jetzt erlauben es einem die F…reunde von den Stuttgarter Straßenbahnbetrieben erst mit dem Fahrrad in der Bahn zu fahren, wenn die Apple Watch „8:30“ oder „Beweg dich du faule Sau“ anzeigt. Ich wollte nicht so spät in Geschäft kommen (schließlich muss ich ja auch früher gehen) und so musste ich schon mal ein bisschen Strecke machen, bevor ich in die Bahn einsteige. Ich fahr nämlich ganz sicher nicht mit meinem 50kg-3Gang-Fahrrad den Pragsattel hoch um dann im Geschäft wie ein Moschus-Ochse zu riechen.
Ich fahr also bis zum Feuerbacher Bahnhof, um da dann zwei Stationen mit der Bahn zu fahren, steige aus und möchte mir noch eine Fahrt mit dem Lift gönnen.
Ich schau mich erst mal um. Schließlich will ich ja keiner Frau mit Kinderwagen oder ’nem Typen im Rollstuhl den Aufzug wegschnappen. Doch die Luft ist rein. Also Lift gerufen, Türen gehen auf und ich nix wie rein. Leider war ich nicht schnell genug und so klemm ich mein Hinterteil (das Rad) in der Tür ein. Die Tür quietscht angestrengt und gibt sich dann meinen fetten Hinterreifen geschlagen. Hastig zwäng ich den Rest des Rades in den Aufzug aber es ist zu spät, die Türe verharrt (mit strafendem Blick) an Ort und stelle. Ich rede ihr gut zu, versuche sie zu ermuntern, nichts hilft. Rührt sich kein Stück… das Stück.
Verdammt.
Ich sehe mich schon selbst meine Kollegen anrufen und höre ihr Gegacker nachdem ich ihnen den Grund mitgeteilt habe, wieso ich zu spät / nie wieder zur Arbeit kommen kann.
Aber so schnell gebe ich nicht auf.
Ich versuche den Rauf-Knopf.
Nichts.
Ich fluche.
Nichts.
In der Ferne rollen die ersten Rollstuhlfahrer und schwangere Frauen mit Zwillings-Kinderwägen an.
Ich fluche erneut.
Ich hab echt keine Lust, mich am frühen Morgen mit schwangeren Rollstuhlfahrern und Kindern in Rollstühlen rumzustreiten. Also klettere ich über mein Rad und stemme die halb geöffnete (ich bin Optimist) Aufzugtüre mit meinen Stahlhakenarmen auf. Das hab ich mal in einem Film sehen. Verdammt, die schwangeren Kinder und die Zwillinge im Rollstuhl sind schon fast am Lift. Im letzten Augenblick drücke ich aus purer Verzweiflung einfach alle Knöpfe die der Lift so hergibt.
Heureka.
Wie durch ein Wunder schließt sich die Türe und ich erhebe mich im Schneckentempo (75kg Muskeln + 500kg-1Gang-Fahrrad) gen Obergeschoss.
Die wütende Meute auf* schwangeren Rollstuhlfahrer-Zwillingen hintermirlassend.
Oben angekommen stecke ich dann ein Streichholz in den „Türe öffnen“-Knopf.
Soll niemand sagen, ich hätte keinen Sinn für Humor.

*hier wollte ich eigentlich „aus“ schreiben, hab dann den Fehler allerdings doch nicht korrigiert.
Sind ja noch genug andere da.

Leave a Comment