Dr. Housens Bockmist
Dr. Housens Bockmist
vom 13. November 2008 abgelegt unter Rettet das Buch

Wenn man unter der Woche mal ‘nen freien Tag hat, sollte man ihn nutzen, um einkaufen zu gehen. Samstags-Einkaufen ist schrecklich.

Also um ca. 9.00 Uhr in die Stadt aufgebrochen und hab erst mal bemerkt, dass einige Geschäfte erst um 11 aufmachen.
Jedenfalls, worum es geht… ich hab mir auch ein Buch gekauft. Erst stand ich ewig vor’m Fantasy-Regal und musste feststellen, dass ich schon jeden Pratchett gelesen hab. Also hab ich mir mal die Bestseller-Taschenbücher vorgeknöpft und hab letztendlich ein Buch von Hugh “Dr. House” Laurie mitgenommen. Ich wusste gar nich, dass der auch Bücher schreibt. Auf dem Heimweg hab ich mir das erste Kapitel durchgelesen und musste mich echt zusammenreissen nicht laut loszuprusten, so lustich war das.

Also, Lese-EmpfehlungBefehl:
Hugh Laurie “Bockmist” bzw. “The Gun Seller”, knapp 9 Euro.

Sein Name ist Lang. Thomas Lang. Er ist ein sogenannter Sicherheitsberater, kennt sich mit modernsten Waffen und Nahkampftechniken aus, aber nicht mit Frauen. Und ausgerechnet in eine solche verliebt er sich, als er in eine internationale Affäre um Drogen- und Waffenhandel verwickelt wird. Bockmist eben!

Vollidiot
Vollidiot
vom 30. März 2007 abgelegt unter Rettet das Buch

volllidiot.jpgWenn ich ein Buch schreiben würde, dann würde es sich wahrschenlich so lesen wie “Volldidiot” von Tommy Jaud. Nich dass ich mich selbst als Vollidiot bezeichnen würde (das erledigen wütende Franzosen für mich ), nein, aber der Stil und die Ausdrucksweise kommen meiner sehr nah.

Mmh, vielleicht sollte ich mir mal überlegen, auch ein Buch zu schreiben. Schließlich wird in “Vollidiot – der Film” die Hauptperson Simon von niemand anderem als von Oliver Pocher gespielt, meinem Double.

Rettet das Buch #2
Rettet das Buch #2
vom 30. August 2005 abgelegt unter Rettet das Buch

Wieder ein Buch, dass ich sehr ans Herz legen kann:
Die Bibel nach Biff /
Lamb : The Gospel According to Biff, Christ’s Childhood Pal

Levi, genannt Biff, wird nach 2000 Jahren wiederbelebt. Unter der Aufsicht von Raziel, einem Engel, soll er ein weiteres Evangelium niederschreiben, und zwar über seine Zeit mit seinem besten Freund Jesus, die nicht in der Bibel steht. Seine jungen Jahre sozusagen. Jesus macht sich auf die Suche nach den 3 Weisen aus dem Morgenland, um zu lernen wie man Messias wird und immer wenn es drum geht zu lügen, zu betrügen, Leute zu verhauen und Dinge in die Luft zu jagen, schaltet sich Biff ein.
Ich bin kein religiöser Mensch, aber dieses Buch hat mich echt gefesselt. Realistischer als so manch anderes Zeug, das in der Bibel steht. Joshua alias Jesus ist ein ganz normaler Teenager und muss sich mit den Problemen des Alltags rumschlagen. Hinzukommt, dass er keine Ahnung hat, was sein Vater eigentlich von ihm erwartet.

»Was?«, sagte er. »Was? Was? Was?«
»Herr, Ihr wandelt auf dem Wasser«, sagte Petrus.
»Ich habe gerade gegessen«, sagte Josua (Jesus). »Man soll eine Stunde lang nicht schwimmen gehen, wenn man gegessen hat. Man könnte Krämpfe bekommen. Hat denn keiner von euch eine Mutter?«

Rettet das Buch #1
Rettet das Buch #1
vom 7. Juli 2005 abgelegt unter Rettet das Buch

Wer liest heutzutage denn noch Bücher?
Ich schon.
Ab jetzt werd ich euch auch teilhaben lassen, und immer ein bißchen was über das letzte Buch erzählen, dass ich gelesen hab. Diesmal:

Terry Pratchett – Ein gutes Omen
Erziraphael (ein Engel) und Crowley (ein Dämon) müssen sich etwas einfallen lassen, denn es gilt die Apokalypse zu verhindern. Doch der Antichrist, der das Ende der Welt einleiten soll, wurde im Krankenhaus vertauscht und keiner weiss wo er steckt…

Viele Leute glauben, die Flügel von Dämonen
sehen anders aus als die der Engel.
Das Stimmt nicht.
Sie sind nur besser gepflegt…

Du siehst aus wie ein Indianer…
Du siehst aus wie ein Indianer…
vom 16. Januar 2005 abgelegt unter Rettet das Buch

Heutzutage is es ja wirklich schwer, gescheite Leute kennen zu lernen. Aber “Hilfe” ist in Sicht.Der Verlag Gräfe und Unzer hat einen Single-Ratgeber herausgegeben, der sich “Dating” nennt. Ich selbst vermute ja, die Autorin ist selbst einmal bitter entäuscht worden, denn die Tips, die darin gegeben werden sind, sag ich einfach mal, unter aller Sau. Aber lustig, dass muss man ihr lassen. Da gibt’s dann Anmachsprüche wie “Weißt Du, wie das Lied heißt, das gerade läuft?…”. (“…Nein? Okay, dann stell ich mich mal wieder rüber in meine Ecke.”) Aber mein absoluter Favorit ist, haltet euch fest: “Du siehst aus wie ein Indianer. Sag mal, was machst du hier?” Das muss man erst mal wirken lassen. Ich kann mich mit gutem Recht selbst bestimmt auch nicht als Flirtexperten beschreiben, aber was soll denn das?
Was ist aus dem guten alten “Willste ‘n Bier?” geworden? Wenn man seinen Gegenüber noch nicht mit dem Indianer-Spruch vergrault hat, kann man ihm oder ihr mit “Was macht guten Sex für dich aus?” den Rest geben. Zu guter letzt noch ein Tipp, der vielleicht sogar funktioniert: “Sie können sich (z.B auf einer Party) jemanden suchen, der ebenfalls allein herumsteht.”
Also, wer wissen will, wie es nich geht:
“Dating”, für 6.90 bei Amazon.

Quelle: Welt am Sonntag 16.1.04