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JustAnotherHero,.com Posts

Agenda Nr. 3

1999.
Das Jahr der Matrix.
Das Jahr meines 18. Geburtstags.
Das Jahr von Polis (Planspiel über Politik und Internationale Sicherheit).

Ja, Matrix, einer der wenigen Filme in dem ich 2 mal war. Das erste Mal natürlich am beim Kinostart. Das lustige war, dass das Kino fast leer war. Okay, es war mitten im Sommer und auch die erste Vorstellung des Tages, aber trotzdem…

Mein 18. Geburtstag verlief relativ unspektakulär. Ich kann mich nichmal mehr erinnern was ich da eigentlicg gemacht habe.

Polis. Polis war ein riesen Spass. Also nich das Planspiel selbst, sondern eher unser restlicher Aufenthalt. Für die Leute, die nicht wissen was Polis ist: Es handelt sich um ein Planspiel, dass von der Bundeswahr veranstaltet wird. Wir waren in einem alten Kloster untergebracht und die Welt wurde unter uns aufgeteilt. Jedes größere Land war dabei und wurde vom Staatschef, dem Finanzminister und dem Verteidungsminister vertreten. Ich war der Staatschef von Afrika. Meine Aufgabe war es also bei den anderen Ländern um Geld zu betteln. Ich glaub ich hab meine Sache ganz gut gemacht, ich hab z.B. das Militär verkauft. Mein Plan, einen Tunnel nach Amerika zu bauen, stiess auf weniger Gegenliebe. Sturrköpfe!
Jedensfalls ham wir abends dann Party gemacht, sind in Wäschewagen Rennen gefahren und haben es geschafft, den Aufzug stecken bleiben zu lassen.


Ach ja, 1999 war auch des erste Jahr in dem der Tag der nächstenliebe gefeiert wurde. Wenigstens an diesem Tag sollte mal für einen anderen tun. Einfach mal jemandem eine Freude bereiten oder jemandem helfen dem es nicht so gut geht.

[Fortsetzung folgt…]

Agenda Nr. 2

Nur mal so am Rande: Als ich gerade Agenda Nr. 2 aufgeschlagen habe, ist mir eine Spinne entgegen gekrabbelt. Vor 5 Minuten bin ich aus meiner Ohnmacht erwacht und schreibe nun den Beitrag zu Agenda Nummero 2.

Wir schreiben das Jahr 1998, die Zentralen Klassenarbeiten stehen an. Wir machen sozusagen unseren Realschulabschluss. Natürlich bleibt immer noch Zeit was in die Agenda zu schreiben.
Die besten und kuriosesten Einträge aus diesem Jahr: ein Zeitungsartikel aus den Stuttgarter Nachrichten, eine bedenkliche Zeitschrift für Kinder und eine vermasselte Portaitaufnahme.

Sexy ist, wer andere zum Lachen bringt
Hamburg (AP) – Schlechte Nachrichten für Muskelmänner und Busenwunder: Nicht körperliche Vorzüge, sondern Humor und Schlagfertigkeit sind die Eigenschaften, die in den Augen anderer besonders sexy erscheinen […] Stuttgarter Nachrichten

Man muss sich echt wundern wie es folgende Jugendzeitschift (BIMBO – Die Zeitschrift für den kleinen Tierfreund) an den Menschenrechtlern vorbei, in die Läden geschafft hat. Diese Zeitschift gibt / gab es wirklich. Benny hat mir das Deckblatt überlassen. Die Zeitschrift war seinem Bruder geschickt worden. Heftig.

Nun noch ein persönlicher Beitrag von mir. Wir hatten im Solitude-Gymnasium das „Vergnügen“ alle 2 Jahre von Claire Schneider fotografiert zu werden. 1998 habe ich es fertig gebracht, genau im richtigen Augenblick zu zwinkern, um Claire die Aufnahme zu versauen. HA! HA!
Eine weitere Situation an die ich mich mit Claire erinnere:
Ein Mitschüler hatte einen riesigen Pickel im Gesicht, wollte aber trotzdem eine Portaitaufnahme. Also fragt sie ihn vor versammelter Klasse, ob sie den Riesen-Oschi von einem Pickel überschminken soll. Wie diskret. Unsere Claire…

[Fortsetzung folgt…]

Agenda Nr.1

Agen|da, die; -, …den [lat. agenda = Dinge, die zu tun sind, zu: agere, → agieren ]: 1. Merkbuch, …

Ich hab grad ziemlich viel Freizeit und da hab ich mir überlegt mich mal der Geschichte der Agenda zu widmen. Wie einige vielleicht schon wissen, habe ich zu Schulzeiten schon meinen Alltag immer in einem schlauen Büchlein festgehalten. Der sogenannten Agenda. Von diesen Agendas gibt es mittlerweile schon achteinhalb Stück.
Angefangen hat alles am 3.3.1997, vor mehr als 8 Jahren also. Zu dieser Zeit war die Agenda noch kein Terminplaner mit Kalender, sondern nur ein liniertes Buch. Der Ausdruck „Agenda“ stammt ursprünglich von meinen Mitschülerinnen Hanne K. und Lucy H, die ihren Terminplaner so nannten.

Dieses Buch war zunächst nur ein Hausaufgabenheft, doch ziemlich schnell begann ich damit, mit Notizen und Zeichnungen, meinen Schulalltag darin festzuhalten. Dabei blieb es aber nicht. Meine Mitschüler, meistens meine Nebensitzer fingen an, sich für die Agenda zu interessieren. Immer öfters verewigten sie sich mit kleinen Bermerkungen und Zeichnungen.
Meine schönste Erinnerung an diese Agenda war die improvisierte „Gute-Besserungs-Karte“ die ich nach dem Ziehen meiner Weisheitszähne bekommen habe. Die Karte und ein Foto wie ich nach der OP aussah, hab ich natürlich sofort eingeklebt.

[Fortsetzung folgt…]