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Stuttgart Tour – Mühlhausen

Tun wir mal so, als wär der Ausflug nicht schon Monate her und die Erinnerungen wären noch frisch…

Los geht’s an der Veitskapelle. Mühlhausen war ursprünglich ein mittelalterliches Rittergut und wurde vermutlich 708 zum ersten Mal erwähnt. Der dem ursprünglichen Ortsadel angehörende Reinhard „Richi Rich“ von Mühlhausen stiftete 1380 die Kapelle, nachdem er besoffen den örtlichen Pfarrer mit seiner Kutsche angefahren hatte.

Die Kirche sieht auch von innen recht schick aus.

Nicht viel weiter findet man das „Palm’sche Schloss“. Das heutige Schloss wurde 1813 für Jonathan Freiherrn von Palm im Stile des Klassizismus auf den Fundamenten des abgebrochenen alten Schlosses erbaut.

Ich hab mit die Wikipedia-Seite durchgelesen und bin dabei auf das Wappen der Familie Palm gestoßen. Ihr glaubt es nicht, die haben tatsächlich ein Palme im Wappen (…und aus irgendeinem Grund eine Eule, die in meine Seele starrt).

Weiter geht’s durch den Mühlhausener Stadtpark. Neben etlichen Stufen und Eidechsen, die sich darauf sonnen…

….findet man auch die Ruine der Engelburg, vormals auch Biberburg genannt, ist der Rest einer Höhenburg. Ein netter Ort zum Verweilen, wenn man sich nicht gerade in einen Ameisenhaufen reinsetzt.

Etwas später auf der Tour kommt man in Mönchsfeld, einem Stadtteil von Mühlhausen, am sogenannten Mönchstein vorbei. Wer Lust hat, sich den Stein mehrere Stunden anzuschauen, kann sich dabei auf den nahegelegenen Keramik-Bänken niederlassen.

Nachdem wir uns durch die Weinberge gekämpft hatten, wurden wir schließlich mit diesem sagenhaften Ausblick auf den Max-Eyth-See belohnt, unserem Hauptziel (oder besser gesagt, dem dazugehörigen Biergarten).

Mit dem Überqueren des Max-Eyth-Stegs, haben wir es fast geschafft. Der Steg führt über den Neckar und verbindet den Stadtteil Freiberg im Stadtbezirk Mühlhausen mit dem Naherholungsgebiet Max-Eyth-See.

Im Park angekommen, wird man von der hiesigen Enten-Population genötigt, ein Bier zu trinken.

Gestärkt geht es dann weiter am Neckarufer, an dem ich meine 5 Millionen Euro Yacht, die „MS Schabracke“ ( vorne im Bild) vor Anker gelegt habe.

Beendet wird die Tour mit einem Abstecher auf der Burg Hofeen, einer Ruine einer Höhenburg über dem Necka. Sie ist die einzige Burgruine im Stadtgebiet Stuttgarts mit aufragenden Mauerresten.

Published inStuttgart Tour