Reith’scher Apfelkuchen

Käsekuchen gab’s ja schon mal. Heute ist ein Apfelkuchen dran.
Zutaten:
125g Butter (kann man auch noch nachdosieren)
300g Mehl
100g Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Ei
1,5 Kilo Äpfel
Der Teig is ein bissel harmloser wie bei den Keksen, weniger Butter und weniger Zucker. Hab ich dann auch beim Ausrollen gemerkt, hat zu leicht Risse bekommen. Also hab ich Butter nachgelegt. Trotzdem sieht der Kuchenboden aus wie Frankenstein, ein Flickwerk aus kleinen Teigfetzen. Die Kuchenform mit Butter ausstreichen und semmelbröselisieren. Dann erst kommt der Teig rein. Der Rand is am problematischsten. Hatte dann auch schon fast Panik, dass ich zu wenig Teig habe und nich ganz rum komme. Am Ende war sogar noch ein bissel was übrig.
Die Äpfel hab ich, nach Familienrezept mit der groben Reibe gerieben. Das hab ich sonst noch nirgendwo anders gesehen. Alle andern begnügen sich ja mit schnöden Scheiben… pfff… Amateure.
Man sollte allerdings möglichst große Äpfel kaufen, dann hat man weniger zu reiben und weniger Aussschuß.
Burger Blog – Nachtschicht Stuttgart (Update)

Heute war’s mal wieder eine kleine Weltreise. Die Postleitzahl sagt immer noch Stuttgart, aber nach Ober-/Unter-Türkheim is man halt doch eine Weile unterwegs, besonders dann, wenn die Burgerbude genau zwischen zwei S-Bahn-Haltestellen liegt. Hat uns beim Ladies Diner auch nicht abgeschreckt und auch diesmal sollte es sich lohnen.
Der Laden is heimelig eingerichtet, wie ’ne Studenten-WG, Stühle und Tische sind alle unterschiedlich, an den Wänden hängen selbstgemalte Kinderzeichnungen, wie ich sie sonst nur vom Zahnarzt kenne (von Burgern natürlich, nicht von Zähnen) und aus den Boxen klingt lässige Mukke. Man fühlt sich sofort wohl.
Auf der Karte stehen der „Einfache Hamburger“, der „Besser Cheeseburger“, der „Lecker Royal mit Käse“, der „Hammer Hawaiiburger“, der „Mediterrane Burger“, der „Griechische Burger“, der „Nimm Ei mit Käse“, der „Öko Veggie Burger“, der „Schneller Chickenburger“ und schließlich der „Fett bacon, beef and cheese“ auf den ich am Nachbartisch einen Blick werfen konnte… nur soviel: er macht seinem Namen alle Ehre.
Alle Burger gibt es einzeln oder im Menü, für ein „Lecker Royal mit Käse“-Menü mit Pommes und Cola aus der fast ausgestorbenen 0,5-Glasflasche (mit Röhrle) hab ich gerade mal 9,50€ (+2,50€ Trinkgeld für klasse Essen und nette, zuvorkommende Bedienung) gezahlt. Unschlagbar.
Der Burger ist super. Frisches, würziges, schräglage-fluffiges Fleisch, frisches selbstgebackenes Brötchen. Cocktailsoße zum selber draufkippen und mit die besten Pommes, die ich bis jetzt gegessen habe.
Die Stuttgarter Nachtschicht hat es unter die Top-3-Burger geschafft.
Herzlichen Glückwunsch, wird weiterempfohlen und das nicht nur weil wir zum Nachtisch drei Kleckse Schokomousse als Gruß aus der Küche bekommen haben.
nachtschicht-stuttgart.de
Entstehungsgeschichte des Ladens, der übrigens auch liefert, is auch ziemlich interessant und wurde von den Stuttgarter Nachrichten mit einem Artikel gewürdigt:
„Das ziemlich andere Fast-Food-Lokal“ [stuttgarter-nachrichten.de]
Nachtrag:
Neues Jahr, neue Karte.
In der Nachtschicht gab es ein paar Veränderungen.
Jeden Burger gibt es jetzt in der 100 und 150g Version.
Menü mit Krautsalat und Pommes für 1,50€.
Und – mein neues Ziel im Leben – den teuersten Burger Stuttgarts:
Sesambrötchen medium, gebratenes Rinderfilet, Parmesan, Rucolasalat, Fleur de Sel, Trüffelmayo – 19,50€
Nachtschicht Speisekarte
