StreetArt Schnitzeljagd – Pfffestival 2026

Wie auch schon 2024 und 2025, fand auch dieses Jahr wieder das Pfffestival statt.

Diesmal mit 4 Künstlern, die verteilt in der Stuttgarter Umgebung ihre Spuren hinterlassen haben. Die Komoot-Route findet ihr hier, auch wenn ich die ein bissel verkackt habe, aber dazu später…

Los geht’s mit Czolk und seinem 20 Meter Schimpansen an der Pragstraße. Legt schonmal gut vor und macht es der nächsten Künstler/in icht einfach mitzuhalten.

Nachdem ich mich an der Tankstelle mit Proviant eingedeckt habe, geht’s weiter in Richtung Hallschlag zum Römerkastell, wo ich früher mal gearbeitet habe.

An der Ecke an der ich mir immer ’nen Chicken-Burger geholt habe findet man das Mural von Claude Horstmann. Ich muss sagen nach dem echt coolen Affen, war ich hier etwas enttäuscht. Bin ein bißchen getriggert, dass die Böbbels scheinbar nicht den gleichen Abstand haben. und nur eine Farbe…? Come on! Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Weiter geht es nach Stuttgart-Ost. An der Talstraße hat sich Julia Benz verewigt. Julia nutzt endlich mal die ganze Farbpalette und macht auch sonst echt coolen Scheiss.

So, und ab jetzt wird es interessant… der nächste Künstler hat sich in der Asperger Straße unsterblich gemacht. Wer hätte gedacht, dass es mehr als eine Asperger Straße gibt. Is so. Nachdem ich 2 mal um den Block gelaufen bin, hab ich nochmal nachgesehen. Jo, gibt noch eine in Stammheim.

Da war ich dann ein bisschen geknickt und hab mir dann vorgenommen, das Stammheim Mural am nächsten Tag zu machen. Also den Bus Richtung Innenstadt genommen und am Hauptbahnhof auf die Bahn nach Hause gewartet. Tja, ratet mal welche Bahn zu erst kam? Jub, die nach Stammheim. Bin dem Zeichen der Künst-Götter gefolgt und (klimatisiert) bis zur Endhaltestelle gefahren.

Hier wurde ein ganzes Haus von „The Wa“ verschönert.

Und wer jetzt sagt „Hach, der Stil is jetzt aber ned so meins…“
So das Haus vorher aus (Google Street view):

Ist schon ein Upgrade, oder? 😉

Bonus Street-Art:

Wenn man so ’ne Stunde durch Stuttgart spaziert kommt man natürlich auch an Street Art vorbei, die eigentlich nicht auf der Liste Stand. Will ich natürlich trotzdem festhalten und auf die Karte kommt sie auch…

Das man auch die Breite gehen kann beweisst „Studio Vierkant“ (Pfffestival & Vollformat) im Hallschlag (Züricher Straße)

In der gleichen Ecke finden sich einige weitere Grafitten (hab die Tags gegoogelt, aber nix gefunden):

Und natürlich ist es super schwer nicht an einem Werk von Jeroo 😀 (Cannstatt, Neckartalstr).

Stuttgart Tour – Schweine Museum

Hatte bei der Stuttgart-Ost Tour schon einen kleinen Abstecher am Schweinemuseum gemacht, diesmal bin ich auch reingegangen.

Da ich am „frühen“ Morgen nicht im Stande war, die Öffnungszeiten richtig zu lesen, hab ich mir erst mal 10 Minuten die Beine vertreten und die Schweine-Exponate im freien begutachtet.

Die nette Frau an der Kasse hat mich dann für 6,90€ reingelassen und hat mir noch die Bitte mitgegeben, nicht auf den Schweinchen zu reiten. Scheint wohl öfters vorzukommen.

Das Schweinemuseum beinhaltet 50.000 Schweinchen auf 800 m² in 27 Räumen, kam mir aber eher wie 50.002 vor, aber wer zählt schon mit. Direkt am Eingang geht’s los mit den Schweinereien…

Im nächsten Raum hab ich gelernt, dass die Deutschen zu den Top-Schweinefleischessern gehören. Angeblich 53 Kilo/Jahr in 2005. Glaubt man ChatGPT und dem BLE sind wir immer noch auf Platz 4, der Verbrauch ging aber auf ca 30 Kilo zurück.

Weiter geht’s durch den Wildschweinwald…

…und vorbei an etliche Regalen, schließlich müssen die 50.000 Schweinchen irgendwie untergebracht werden.

Den einen oder anderer Schweinkram findet man auch…

…neben ein paar Räumen von denen man Alpträume bekommen könnte.

Zum Glück gibt’s noch ein paar Räume. die in bißchen entspannter sind. Ich fürchte aber trotzdem, dass ich die nächsten Tage von Schweinen träumen werde.

Das Ende macht Luise, das Polizei-Wildschwein das in den 80ern die Polizei beim Drogen und Sprengstoff aufspüren unterstützt hat.

Zur Seite der Schweine-Museums: https://www.schweinemuseum.de/

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