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Kategorie: Alltag eines Helden

Sucuk Festival Stuttgart

Wir sind grad mitten in der Feschdle-Saisson und während diese Woche das „Sommerfest der Kulturen“ beginnt, war letztes Wochenende das erste Stuttgarter Sucuk Festival.

Das ganze ging 3 Tage. Insgesamt traten 14 Live-Bands auf. Es gab 10 Essensstände mit Pizza, Döner, Burger, Zwirbelkartoffel… alles im Zeichen der Sucuk, der türkischen Knoblauchwurst.
Es gibt noch einiges zu verbessern, aber für das erste Mal hat es ganz gut geklappt. Nächstes Mal sollte man ein bisschen mehr Wechselgeld einplanen und vielleicht eine Homepage mit Programm und Anfahrtsmöglichkeiten erstellen. Aber ansonsten war es echt gut. Zwei Klasse Bands und ein paar klasse Köfte hab ich Samstag mitgenommen. Publikum war recht träge, was aber wahrscheinlich an den hohen Temperaturen lag.

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TKKG ist ’n Scheiß gegen mich

Heut hab ich mal den Sherlock raushängen lassen.
Und das war so:
Heut Abend war ein klasse Wetter und da hab ich beschlossen meinen Döner im Freien zu genießen. Direkt vor meiner Haustür ist ein Kinderspielplatz mit ein paar Bänken.
Mir ist dann fast der Appetit vergangen.

Irgendein Arschloch hat großzügig seinen Müll um den Mülleimer herum verteilt.
Klamotten, Hausabfälle, ein Aschenbecher, eine ungeöffnete Packung Fleischbällchen, Klamotten und so weiter.
Wer macht so was?
Gut, das verteilen könnten auch ein paar hungrige Bieber übernommen haben, aber allein seinen Müll auf einem KINDERSPIELPLATZ abzuladen ist schon ganz unterste Schublade.
Ich hab mir das eine Weile angeschaut. Während ich meinen Döner in sicherer Entfernung gegessen habe.
Ich hab mich dann dazu entschlossen, das Gröbste wegzuräumen. Währenddessen habe ich mich an eine Folge Müll-Detektive im Assi-TV erinnert. Da habe ich gelernt (Gelernt. Im Assi-TV. Die Ironie!), dass Menschen, die Wildmüllen oft nicht die klügsten sind und Kontoauszüge oder Briefe mit in den Müll schmeißen, den sie dann irgendwo abladen.
So einfach kann es doch nicht sein.
Kann es.
Das zweite Stück-Papier war eine Quittung vom Schwarzfahren, vom letzten Jahr.
Unwahrscheinlich, dass die Quittung solange neben dem Müll lag.
Jetzt hab ich deinen Namen Bitch.
Und deine Adresse (um die Ecke).
Und dein Geburtsdatum.
Als nächstes Facebook geöffnet.
Namen eingegeben.
Mehrere Treffer zum Namen, gleiche Person auf Profilbild.
Mehrere Accounts. Jetzt wird’s interessant.
Der Aktuellste hat auch einen Wohnort und ein Geburtsdatum. Passt.
Seltsam, der Account ist erst dieses Jahr erstellt. Da ist sie mit einem Typen verlobt, der in Frankfurt wohnt und sich entweder selber halbnackt auf der Couch ablichtet oder nackte Frauen als Titelbild einstellt. In den alten Accounts ist sie entweder mit einem anderen Typen zusammen oder in Gruppen wie „Sex Cam“.
Das passt in mein von mir erstelltes Profil eines Wildmüllers: Bildungsfern, fragwürdige Moralvorstellungen, schmieriges Auftreten.

Ich hab also mit hoher Wahrscheinlichkeit meine Übeltäterin.

Jetzt ist die Frage, wie ich weiter vorgehen soll?
A) eine anonyme Nachrichte schreiben, die Quittung anheften und mit weiteren Konsequenzen drohen, falls sich das wiederholt
B) einen Brief vom Bundesamt für Umweltschutz und Spielplatz-Sauberkeit verfassen und gerichtliche Schritte ankündigen
C) einen falschen Facebook-Account erstellen und so Kontakt herstellen.

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