Daredevil auf Netflix

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Ich hab eine neue Lieblingsserie. Daredevil auf Netflix (alle Folgen verfügbar). Nicht zu verwechseln mit dem grottigen Film mit Ben Ben Affleck. Nein, das ist eine neue Serie und sie ist richtig gut. Es gibt ja gerade einige Superhelden-Serien (Flash, Arrow, Agents of Shield, Gotham usw.) aber Daredevil schießt den Vogel ab. Da sieht der Rest echt wie Kinderkacke aus.

Matt Murdock wird in seiner Kindheit mit chemischen Abfällen geblendet. Das Zeug macht ihn aber nicht nur blind, sondern schärft seine restlichen Sinne und so hört er wenn einen Block entfernt jemand nach Hilfe ruft oder riecht, wenn drei Stockwerke weiter unten jemand zur Haustür reinkommt. Under hat von einem anderen blinden Typen kämpfen gelernt. Das verhindert aber leider nicht, dass er noch regelmäßig auf die Fresse kriegt, unverwundbar ist er nämlich nicht. Er ist auch nicht reich. Oder hat ’nen Roboteranzug. Oder einen magischen Hammer. Deswegen bekämpft er auch keine Superschurken sondern eher Drogendealer und Gangsterbosse. Die Serie auch „eher“ realistisch angehaucht. Bis jetzt kann keiner zaubern oder hat Superkräfte.
Die Geschichte beginnt nach „Avengers“, Teile New Yorks, insbesondere Hell’s Kitchen sind teilweise zerstört und windige Immobilien-Spekulanten und fiese Typen schlagen daraus Kapital. Matt Murdock und sein Kumpel Foggy haben eine Anstellung in einer renommierten Anwaltskanzlei abgelehnt um ihr eigenes Ding zu machen. Matt verprügelt in seiner Freizeit oben genannte fiese Typen. Die Avengers werden nie namentlich erwähnt, aber man kann sich denken wer mit „eiserne Rüstung“ und „magischer Hammer“ gemeint ist.

Ein paar Sachen die mir noch positiv auffallen:

  • nicht jede Folge ein neuer Bösewicht
  • wenn jemand verletzt oder traumatisiert wurde, dann ist in der nächsten Folge nicht wieder alles eitel Sonnenschein
  • keine chronologische Reihenfolge, Ursprung-Geschichte von Held und Gegenspieler wird erst nach und nach aufgeklärt
  • klasse / realistische Kampfszenen (vergl. Oldboy / Raid)
  • Deborah Ann Woll und Rosario Dawson

Also einfach mal reinkucken, der erste Monat Netflix ist umsonst, dann 8,99€

Burger Blog – Blaue Agarve

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Am Wochenende war mal wieder ’ne Burger-Tour angesagt. Diesmal in Ludwigsburg.
Erste Station war die „Rock ’n Roll Bar“, in der ich schon mal war. Nachzulesen hier.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, diesmal nur einen (statt zwei) Burger auf der Tour zu essen, aber der kleine Held wollte halt mit den großen Kindern mithalten und so hab ich halt einen Kompromiss geschlossen und einen Dynamite-Burger in der Mini-Version (kleiner, 2€ billiger) gegessen.
War trotzdem am Ende zuviel (und zu nah aufeinander, auch weil die Jungs in der Rock ’n Roll Bar ein bissel getrödelt haben) und nächstes Mal werd‘ ich mich wirklich auf einen beschränken oder mir mit einem Burger-Buddy zwei Burger teilen.

Jedenfalls war die zweite Location die „Blaue Agave“ am Ludwigsburger Bahnhof. Ist ein mexikanisches Restaurant mit echt coolem Flair, in dem man neben edlem Rinderfilets auch Burger bestellen kann. Ich kopier wieder ganz dreist die Burger von der Speisekarte rein…

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„…mit dekadentem Akzent“.
Süß.
Dekadenz fängt bei mir ab 18€ oder Blattgold an 😉

Wie versprochen war das Fleisch-Patty frisch zubereitet und das Brötchen kam bei mir und meinen Mittestern auch gut an. Leider war das Patty ein bisschen fade, an „Meersalz und erlesenen Gewürzen“ hätten sie meiner Meinung nach nicht sparen brauchen.
Ich trau mich heute noch kein finales Urteil abzugeben, weil mir der „Rock ’n Roll Bar“-Burger noch (schwer) im Magen lag, aber er gehört auf jeden Fall zu den besseren Burgern.
Jetzt wo ich weiß, dass man mit der S-Bahn genauso schnell in Ludwigsburg wie in Stuttgart ist, werd ich da sicher nochmal vorbei schauen (Happy Hour 😀 ), dann kann ich auch nochmal ein vernünftiges Foto machen…

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Blaue Algarve Speisekarte