Strom wech
Strom wech
vom 21. Februar 2012 abgelegt unter So oder so ähnlich

Folgende Geschichte hat sich so oder so ähnlich abgespielt:

Wollt grad ‘n Filmchen kucken, haut’s mir doch glatt die Sicherungen raus.
Was tun?
Licht muss her.
Feuer hab ich keins, Kerzen schon mal gar nich.
Hanndy!
Jetzt muss man wissen, dass ich schon Probleme habe mein Handy bei Festneleuchtung zu finden, geschweige denn in einer stockdunklen Bude.
Ich hab’s dann doch recht schnell gefunden (vielleicht sollte ich jetzt immer das Licht ausmachen, wenn ich was suche) und dann sofort den Sicherungskasten gecheckt.
Alles in Ordnung.
Mmmmmh.
Nach einem Blick aus dem Fenster leuchtet mir ein: Nicht nur ich hab keinen Strom.
Das ganze Viertel is is duschter.
Was mach ich denn jetzt?
Boooaaa, is das langweilig.
Kein Fernsehen, kein Internet, kein Licht zum Lesen, keine Musik…
Musik! Ich hab ja ein Handy, mit Radio!
Woraufhin ich eine halbe Stunde aufm Cross-Trainer im Dunkeln Musik gehört habe bis das Licht wieder anging.
Kann’s mal bitte öfters ‘nen Stromausfall geben?
Dann schaff ich auch mein Cross-Trainer-Pensum und häng nich nur meine Klamotten dran…

Klogespräche
Klogespräche
vom 26. Juni 2011 abgelegt unter So oder so ähnlich

Folgende Geschichte hat sich so oder so ähnlich abgespielt:

Es gibt Regeln.
Überall.
Auf auf’m Klo.
Am Pissoir.
Man quatscht nicht.
Wenn Menschen besoffen sind, vergessen sie das manchmal.
So geschehen Freitagnachts. Typ labert mich an, wie scheiße es denn hier wäre, alle Weiber total verklemmt. In seinem Lieblingsclub hätte er um die Uhrzeit schon (Zitat, verzeiht mir die Worte) “fünf Schlampen am Schwanz”.
Da war ich erst mal baff.
Konnte mir gar nicht vorstellen, dass so ein charmanter und eloquenter Typ nicht super bei Frauen abkommt. Ich hab ihm dann einfach ein paar Tipps gegeben. Zum Beispiel, dass er sich sobald er das Klo verlassen hat, auf die Tanzfläche stellen, Blickkontakt zu ein paar Schlampen aufnehmen, irre grinsen, nicken und wiederholt mit Pistolenfingern auf seinen Schritt zeigen soll, dann hätte er sofort mehr “Schlampen am Schwanz” als er sich je erträumen könnte.
Und jetzt kommt’s… am nächsten Tag hab ich den Typ zufällig wieder getroffen, in seinem Lieblingsclub.
Keine Schlampen weit und breit.
Ich glaub der hat mich angelogen.
Aber dann sind wir ja quitt.

Mim Rewe kann man ‘s ja machen
Mim Rewe kann man ‘s ja machen
vom 23. März 2011 abgelegt unter So oder so ähnlich

Folgende Geschichte hat sich so oder so ähnlich abgespielt:

Ich war grad einkaufen. Fehlende Börger-Zutaten. Da denk ich mir, hei du Held, kaufste mal Börger-Spezial-Soße. Das steht sie auch schon im Regal. Hallo Börger-Spezial-Soße. Hallo Held, schallt es mir entgegen. Weil ich neugierig bin, was eine Börger-Spezial-Soße zu einer Börger-Spezial-Soße macht, kuck ich aufs Etikett hinten drauf.
Bla bla bla bla Brokkoli, bla bla bla… Moment mal… BROKKOLI… was zu Teufel. Dreh mich zu ‘ner Oma um, die neben mir steht und sag “Können sie so ‘ne Scheiße glauben” und wedel mit der Börger-Spezial-Soße-Tube vor ihrem Gesicht rum. Weil sie mich nur entgeistert ankuckt, geh ich zur Kasse.
Ich leg meine Einkäufe auf’s Band und hol schon mal mein Geld raus, weil nix is schlimmer als diese Omas, die immer ihr Geld rauskruschteln und am Ende der Kassiererin ihren Geldbeutel geben, weil ich vielleicht ein bisschen zu laut “ALTA!”, “MENNO” oder “GETZNOCH” sage.
In Gedanken bin ich immer noch bei der Brokolli-Börger-Sauce. WTF? Der Kassierer will irgendwas mit 7 Euro, ich streck ihm meinen letzten Schein hin. Er gibt mir über 40 Euro raus. Mein daraus resultierender Gedankengang:
Moment.
40 Euro.
Das müsste heißen ich hab ihm 50 Euro gegeben.
Das müsste heissen ich hab ihm einen Fünfzigeuroschein gegeben.
Ich habe so ziemlich nie Fünfzigeuroscheine, weil ich immer 50 Euro abhebe und dann is das in kleinen Scheinen.
Ich kuck auf den Kassenbong.
Da steht auch drauf, dass ich ihm 50 Euro gegeben habe.
In der Zwischenzeit, hat der Kassierer seinen Fehler bemerkt (Ich hab ihm einen 20 Euroschein gegeben). Und sagt “Da hab ich ihnen wohl ein bisschen zu viel rausgegeben”. Worauf ich sage “Ich hab mich auch grad gewundert”. Und dann sagt er völlig ernst “Mim Rewe kann man ‘s ja machen.
Woooooow, Moooooooment. Er denkt ich hätte bewusst seinen Fehler ausgenutzt und wäre mit 30 geklauten Euro lachend davon getanzt. Geht ma ganich!
Ich zieh ihn also an seinem Krawättchen (keine Ahnung ob er so was hatte, wenn nich hab ich das in diesem Fall dazu gedichtet, der Dramaturgie wegen) zu mir ran und sage ihn gefasstem, ruhigen Ton:
Jetzt hörnse mal zu mein Gutster. Ich lüge nicht. Ich betrüge nicht. Und ich stehle nicht. Das sind die BÖSEN. ICH bin ein Guter. Wenn sie zu blöd sind, mir mein Restgeld richtig raus zugeben (ich zähle nie nach, also hat Rewe locker mit mir schon über 30 Euro zusätzlichen Gewinn gemacht) dann tut mir das Leid. Ich bin SO EHRLICH, wenn sie mich fragen, ob sie fett sind, dann sage ich “Nein”, denn sie sind SUPERFETT! SIE ARSCH!

Wegen so ‘nem Scheiß könnt ich mich wieder aufregen!

Gute Döner, schlechte Döner
Gute Döner, schlechte Döner
vom 22. November 2010 abgelegt unter So oder so ähnlich

Folgende Geschichte hat sich so oder so ähnlich abgespielt:

Heute Mittag hab ich seit langem mal wieder einen Döner auf Arbeit gegessen, bei uns um die Ecke. Hab mich breitschlagen lassen. Es läuft dann immer gleich ab. Schon bei der Zubereitung bereue ich es. Zu kleines Brot, zu viel Fleisch in zu großen Scheiben und die Soße is auch nich der Bringer. Nach der Hälfte lass ich es dann meistens sein und verstecke ihn in einer Schublade meiner Zimmerkollegin.
Ich hab mir den ganzen Tag überlegt, wie man einen schlechten Döner bekämpft, wenn er erst mal in einem drin is. Dann is mir eingefallen, dass wenn man aus Versehen giftigen Methylalkohol trinkt, Ethylalkohol trinken soll, weil der über eklatante Kung-Fu-Kenntnisse verfügt, die dem Ethylalkohol das Fürchten lehren (Ich glaub das kam mal in ‘ner Ballermann-Folge der “Sendung mit der Maus”)
Hab dann doch wieder nur Bolognese zu Abend gegessen.

Paul hat ausgekrakt
Paul hat ausgekrakt
vom 26. Oktober 2010 abgelegt unter So oder so ähnlich


Folgende Geschichte hat sich so oder so ähnlich abgespielt.

Paul, die/der Krake, ist tot.

Ich habe ihn getötet.
Er hat uns die Weltmeisterschaft versaut
und ich mag den Geruch von Calamares.
Essen würd ich sowas nie.
Man isst nichts was aus dem Meer kommt.

Außer vielleicht Delfinschnitzel.