Betriebsfeier-Knigge

  • Es sollte davon abgesehen werden, den Chef zum Armdrücken herauszufordern, …und zu gewinnen.
  • Vermeiden Sie es auf Fotos abgelichtet zu werden.
  • Beachten sie bei der Wahl ihres oder ihrer Sexualpartner, deren Rang in der innerbetrieblichen Hackordnung. Verkaufen Sie sich nicht unter Wert.
  • Tragen sie keine Unterwäsche, das kostet nur Zeit.
  • Seien Sie nie der erste auf der Tanzfläche.
  • Um Himmelswillen, halten Sie stehts einen gebührenden Abstand zum Kopierer. 20 Meter sollten ausreichen.

’s isch heiss!

Hiermit gebe ich feierlich bekannt: Der Sommer hat begonnen.
Ich weiss nicht ob es die Tage wirklich 36°C waren, auf jedenfall war’s ziemlich nah dran.  Hab die letzten Tage geschwitzt, wie ein Schwein jemand, dem sehr heiss ist.
Obwohl es ja wirklich „angenehm“ warm war, hat das einige Gestalten nicht daran gehindert, schwarze Ledermäntel und schwarze Kapuzenpullover zu tragen. Da muss man dann aber schon ziemlich cool dafür sein. So cool bin ich leider nicht, ich war nämlich froh, endlich wieder meine kurzen Hosen auspacken zu dürfen.

Bierfest, Lichterfest und andere Unfälle

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Letzten Freitag hab ich mir ’n Ausweis bei so ’ner Automaten-Videothek gemacht. Da kann man dann 24/7 Filme ausleihen, weil man immer reinkommt. Die haben nämlich am Eingang einen Fingerabdruck-Scanner. Zur Sicherheit muss man bei der Anmeldung auch beide Daumen einscannen lassen. Falls mal einer von einem herabfallenden Spiegelschrank zerquetscht wird. Über’s Internet kann man sich Filme reservieren lassen oder kucken ob „Schweinchen Babe 2“ doch schon ausgeliehen ist.
Meine ersten beiden Filme, die ich mir umsonst ausgeliehen hab, weil ich auf meine Karte gleich ’n Zwanni draufgeladen hab, waren „Fearless“ mit Jet Lee und „Bierfest“ mit den Jungs von „Super Troopers„. Irgendwie fand ich den zweiten Film besser, vielleicht weil in ihm weniger gekotzt wurde. Was ich allerdings an der Handlung von „Bierfest“, bei dem es um ein illegales Biertrink-Tournier geht, bemängeln muss, is die Tatsache, dass das schwedische Team zu kurz kam.



Am Samstag war dann Lichtfest, bei uns in Stuttgart. Auf der Hinfahrt is mir dann ein Malheur passiert. Als ich mir beim Aussteigen aus der Straßenbahn meinen Rucksack ein bißchen zu überschwänglich über die Schultern geworfen hatte, vernahm ich ein beängstigendes „Plopp!“. Ein Becks kaputt, Jacke (ebenfalls im Rucksack) mit Bier getränkt.
Wenigstens is jetzt das Leder schön geschmeidig.