
Von nächtlichen Begegnungen, elektonischem Ticketkauf und Vegi-Maultaschen
Ich hab mir mal wieder vorgenommen ein bissel mehr zu schreiben, von den Abenteuern, die ich so erlebe und von den Fettnäpfchen in die ich trete und dem Gehirn, das ich mir wohl mit Schnaps rauchen und Marihuana spritzen ruiniert habe.
1. Von nächtlichen Begegnungen
Bin kürzlich mal nachts nach Hause gelaufen und als ich so an der Hauptstraße entlang schlendere, hält auf einmal ein Wagen neben mir. Ich hör ja auf meinen Nachhausespaziergängen grundsätzlich Musik und so hab ich die erste Hälfe der Unterhaltung nicht mitbekommen. Ich nahm einfach mal an, da fragt jemand nach dem Weg. Also Ohrstöpsel raus und meinem Gegenüber ein freundliches „Wasn?“ erwidert. Der fragt mich doch glatt ob ich nicht einsteigen möchte. Ziemlich unverschämt, schließlich bin ich ’ne Lady… und in was geringeres als ’nen Lampotschini steig ich schon mal garnich ein… Also hab ich das Angebot freundlich abgelehnt.
10 Sekunden nachdem er weg war, is mir eingefallen, wer da im Auto saß (konnte ich im dunklen Auto nich erkennen). Der mich seit Jahren mit Pizza versorgende Italiener bei mir um’s Eck. Hab ihn letztendlich, wenn auch zeitverzögert, an der Stimme erkannt. Zwei Tage später (bei der nächsten Pizza) hab wir uns köstlich drüber amüsiert… auf meine Kosten…
Ramazotti tilgt die Erinnerung.
2. Vom elektronischen Ticketkauf
Wollte mir die Woche Konzerttickets kaufen. So was macht man jetzt online.
Humbug!
Moderner Scheiß!
Ich will meine Tickets per Brieftaube oder Rohrpost.
Aber wenn die Alternative ist, dass man sich tatsächlich mit Menschen auseinandersetzen muss, kann man das schon mal machen. Also hab ich schön so ’n Formular auf so ’ner dussligen Ticketkaufseite ausgefüllt. Hab dann mal wieder ’nen Tourette-Anfall bekommen, weil die für das Zuschicken tatsächlich 10€ wollen. Expressversand nennen die das. Lahmarschversand zu ’nem vernünftigen Preis gibt’s nich. Ich hab es dann auch noch geschafft ’ne falsche e-Mail-Adresse einzugeben. Mal kucken ob ich sonst alle Daten richtig eingetragen habe und ob das am Montag was mit dem Konzert wird…
3. Von Vegi-Maultaschen
Bedienung: „Vegetarische Maultaschen oder…“
Ich „Normal.“
Bedienung: „Was ist normal?“
Ich: “
“
Musste dann weit ausholen und ihr erklären, wie ich die Maultasche ursprünglich erfunden habe, um Gott zu verarschen. Stellen sich Vegetarier jetzt über Gott?
BLASPHEMIE!!!!
Bonuss-Sparwitz: „Wer is Phemie?
Burger Blog – Wittkoop

Jeeeeeei. das Burger-Blog lebt noch.
Dumm nur, das ich vergessen haben wie mann schreiben. Von wegen wieh Fahrradfaren.
Naja, zum Burger bestellen reicht’s wohl noch. Also nichts wie ab in die Mall und dem Wittkoop’s Børger Høkers einen Besuch abgestattet. Keine Ahnung was „Børger Høkers“ beudeutet, Google meint „Zivilnutten“, klingt vielversprechend.
Das Wittkoops is ’ne Franchise-Kette (wie Mc, BK und Hans im Glück) und hat seit einer Weile auch eine Zweigstelle im Fressmeilen-Stockwerk des Königsbaus. Das „Restaurant“ besteht aus aus Küche und Tresen, gegessen wird an den zahlreichen Tischen in schnuckeliger Kantinen-Atmosphäre. Ich empfehle, den Burger stattdessen mit nach draußen zu nehmen und sich in den Schlossgarten oder auf die Freitreppe zu pflanzen.
Cheeseburger war wieder angesagt, der neben vielen anderen Burgern auf der Karte steht. Die is voll von blumigen Namen wie The Burger Legend Nr 1 (Toast), NYC Farmer (Vegi), Townhall (BBQ), LV13 Feuerschiff (scharf), Grimaldi Italian, Hans Albers (Pilze), Dock 11 Hafen-Union (Steak), Kiez Burger, und Cap San Diego. Am besten vorher im Internet schlau machen, denn sonst haltet ihr die ganze Schlange auf.
Man hat die Wahl zwischen normalem und Körner-Brötchen bzw ein oder zwei Fleischscheiben. Ich lege die große Portion ans Herz, damit ihr nicht den gleichen Fehler macht wie ich. Für 7,90€ (mehr Fleisch +2€) gibt’s ein Menü mit 0,2-Cola und Pommes (nehmt die Haus-Soße).
Burger sah gar nicht schlecht aus, erinnert ein bissel an den Hans-Hans-im-Glück-Burger.
Leider ging der erste Biss nur ins Brötchen, an die 125g Fleisch kann ich da fast nicht glauben, vielleicht bevor das ganze Wasser rausgebrutzelt wurde. Oder die meinten mit 125g die große Portion. Jedenfalls war wenig Fleisch drauf. Ansonsten war der Burger okay. Hat mich nicht vom Hocker gehauen, aber die Pommes mit der Wittkoop-Soße waren gut und für knapp 8 € für’s Menü kann man eigentlich nix sagen.
Vielleicht geb ich den Wittkoopsens nochmal ’ne Chance mit ’nem Bacon-Burger mit extra Fleisch…
