URLAUBSTAGEBUCH TAG 4 bis 7

Donnerstag:
Sachen die man ewig aufschiebt.. drittes Zimmer von Gerümpel befreien.
Dann zieht allerdings die Ausrede nicht mehr „Sorry, du musst bei mir im Bett pennen, das Gäste-Boudoir steht leider mit meinen ausgemusterten Antikholzmöbeln voll“. Aber einen Tod muss man halt sterben.
Und ich war noch zehntausend Meter auf dem Cross-Trainer.
Wo bleibt der Man-of-Steel-Körper?
Scheiss Werbung.
Als Belohnung gab’s Steak.
le_steak

Freitag:
Sommerfest auf Arbeit.
Den ein oder anderen Cocktail getrunken, das ein oder andere Foto gebombt…
…vielleicht stell ich noch ein paar Bilder rein, die ich mir noch zusammen klauen muss.

Samstag:
Wieder mal bestätigt sich, niemals, aber auch wirklich niemals was neues auszuprobieren.
NIEMALS.
Veränderungen sind schlecht und lassen das Universum weinen.

Sonntag:
Biergartentour vom Montag nachgeholt.
Ansonsten Sonntag halt.
Am siebten Tage sollst du ruhen.
Mach ich.
Jack Reacher gekuckt.
War nicht schlecht, auch wenn Tom Cruise da fehlbesetzt is.

Urlaubstagebuch Tag 1 bis 3

urlaubstagebuch_1

Manche Leute fahr ja weg, wenn sie Urlaub haben. Ich nich. Ich kauf mir lieber einen neuen Fernseher (siehe Mittwoch) oder erledige Sachen, die ich schon lange erledigen wollte. Wie meine alten Möbel mal aus dem Gästezimmer räumen, meine Bankgeschäfte erledigen, alte Bekannte wieder treffen oder einfach mal die Haare schneiden lassen.

Montag:

  • Biergartenfahrradausfahrt mim Patenbengel. Naja, einen offenen Biergarten haben wir leider nich gefunden. Wieso hat den Montag Vormittag auch keiner offen? Faules Pack. Dann halt kein Biergarten sondern läbbrige Tortellini vom Inder.
  • Einfach unverbesserlich 2

Dienstag:

  • „Dead Space“ aus dem Playtstation-Store runtergeladen. Weltraumzombies halten auch nix mehr aus…
  • Crosstrainer von Klamotten befreit – 10km.
  • The Big C

Mittwoch:

  • Mittagessen mit Kollegen. Burger King
  • Lesen im Park
  • Feuerlöscher-Schulung besucht, die erst nächsten Dienstag statt findet
  • Filet-Steaks gekauft
  • Frisör-Termin ausgemacht
  • 60 Zoller bestellt
  • 10 km Cross-Trainer
  • Bier, Käsewürfel und Bad Boys auf Sky

Wo zum Teufel ist mein Geldbeutel?

Hach, nichts belebt Geist und Körper am frühen Morgen besser als die panikartige Suche nach dem Geldbeutel.
Panisch geht man die Schritte des letzen Abends durch.
Hab ich ihn wo liegen lassen?
Ist er mir aus der Tasche gefallen?
Waren Nachts Einbrecher da?
Dann… wenn man die Wohnung zum 100sten mal mit ’ner vor Wut schnaubenden Fresse abrennt, Tische, Stühle und Sofas umschmeisst, wenn man die Hoffnung schon fast aufgegeben hat und man im Kopf schon durchgeht, welche Ämter/Banken man abklappern muss, findet man ihn.
Am unmöglichsten Platz.
Also doch Einbrecher.
Arschloch-Einbrecher, die nur zu einem Zweck einbrechen…
Geldbteutel verstecken.
Aber in Zukunft nicht mehr mit mir.
Bin heut morgen an einem Zeitungsstand vorbei gekommen.
„Stuttgarter Zoll setzt Geldhunde ein!“ [bild.de]
So einen brauch ich auch.