Geschenke kaufen

Geschenke kaufen ist schwer. Sehr schwer.
Ich mein jetzt nich die Transaktion an sich, Geld geben / Ware erhalten, sondern die Idee, welcher dieser Transaktion vorausgeht. Natürlich kann man Gutscheine (Kino, Tanken, Oralsex) verschenken, aber wie sieht das denn aus? Unkreativ. Die Begründungen „Kann man ja immer brauchen“ lass ich da nich gelten.
Mein Geschenk soll etwas besonderes sein, soll die anderen Geschenke weit hinter sich lassen. Bei mir selbst (als Schenker) kommt noch erschwerend hinzu, dass ich immer meistens Sachen verschenken will, die ICH gut finde und die ICH haben möchte. Genau das ist mir DEMLETZT nämlich wieder passiert. Durch Zufall bin ich auf Amazon auf „The Book of Sick Jokes“ gestossen und da die Zubeschenkende grad ein doofes Praktikum macht und wenig zu lachen hat, dacht ich mir: „Das is genau das richtige!“. Ich glaub letzten Donnerstag war’s, da is das Buch angekommen. Es sind auch ein paar (für mich) ziemlich kranke und lustige Witze dabei. Aber es sind auch Witze drin, die man wirklich niemandem zumuten will. Eckelhafte, verstörende „Witze“. Also kann ich dieses Buch nicht verschenken. Niemals. Möglicherweise muss ich es auch vernichten…

Die 4 Stadien beim Lesen von „The Book of Sick Jokes“:
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Lange Nacht des Anstehns

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Hat’s ja schon angedroht. Ich war gestern zum ersten Mal auf der langen Nacht der Museen.
Zuerst hamm wir versucht Karten am Kunstwürfel zu bekommen, da war aber mindestens ’ne 50 Meter lange Schlange. Also sind wir ins „Kommunale Kino“ und haben uns die Karten / das lila Band da geholt. Im Keller gab’s da noch das „Skateboard Museum“ zu bestaunen.
Nächster Halt waren dann die „Wagenhallen“, wo Künstler ihre Skulpturen ausgestellt haben. Die waren teilweise zum Brüllen komisch, Fotos gibt’s leider keine, hatte meine Kamera nich dabei. Danach ging’s ins „Alte Schloss“, da gab’s ’ne Vorführung mit Pharaonen und ägyptischen Göttern und so. Im Bunker waren wir am Schluss. Sah ungefähr so aus, wie bei uns im Keller. Also nich sooo spannend. Der Nachbus war natürlich  bis zum Bersten mit Leuten gefüllt, hab’s aber trotzdem geschafft mir ’nen Sitzplatz zu ergattern.
Im Grossen und Ganzen war’s nich so der Bringer, weil die ganzen grösseren Events gnadenlos überlaufen waren. Also nix mit Kunstwürfel, Staatsgalerie und Daimler-Benz-Museum.

MiniGolf-Krieg

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Heut war ich seit Jahren mal wieder Minigolf spielen.
Die ersten paar Löcher war auch noch alles in Ordnung, gegen Ende (so ab dem 15. Loch, dem sogenannten“Tourette-Loch“) hab ich dann aber garnichts mehr gebacken gekriegt.  Da war’s dann gut, dass man max. 7 Schläge eintragen muss.
Am Schluss hab ich 70 Schläge für 18 Löcher gebraucht (Ø 3,88). Beschämt und mit gesenktem Kopf verlies ich den Platz und schwor fleissig zu tainieren und erst zurückzukehren, wenn ich mir die erforderlichen Skills angeeignet habe.
Ich muss mir mal wieder „Happy Gilmore“ ankucken.
Fotos