Gestatten, Légère. Dick Légère.

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Manchmal kommen einem ja die merkwürdigsten Ideen. Zum Beispiel:
„Wenn du vor hättest eine Kariere im Ferkelfilm-Business zu starten, welchen Namen würdest du dir selbst geben?“
Namen sind gerade im Showgeschäft extrem wichtig. Mit Namen wie „Shorty McSmalls“ oder „Mindy Migräne“ wird man höchstens schräg angesehen. Also ich hab mich schon für einen entschieden und (nur so mal aus Spass) bereits 10.000 Visitenkarten gedruckt.

Und weil man für ’nen Speckfilm mehr als eine Rolle besetzten muss ,will ich jetzt von jedem der das hier liest, mindestens einen Vorschlag für das eigene Stornofilm-Pseudonym hamm.

Freitage

Die nächsten zwei Tage hab ich frei.
Resturlaub aus dem letzten Jahr. Also nutz ich die Zeit, um ein paar Dinge zu erledigen. Bankgeschäfte zum Beispiel. Da hab ich so ’n Dingens eröffnet, hmm wie heisst da der Fachausdruck. Ach ja: Konto. Jetzt hab ich sogar ’ne eigene Ansprechpartnerin, die kann ich 24 Stunden am Tag anrufen, wenn ich ’ne Frage hab. Zum Beispiel wenn ich erklärt haben will, was jetzt das Gute is, Soll oder Haben?

Danach bin ich in die Stadt gefahren und hab wieder mal bereut keinen MP3-Player dabei gehabt zu haben. So musste ich mir halt in der Bahn die Lebensgeschichte von so ’ner Oma anhören. Wie sie fast jeden Tag irgendwo Geld findet (heute 25Cent / 50 Pfennig), oder wie sie sich auf eine Odyssee begeben hat um eine Pfandflasche abzugeben. Das alles in einer Lautstärke, dass einem die Ohren klingeln. Zum Glück stieg die Gute dann ein paar Haltestellen später aus, sonst hät ich wahrscheinlich den Waggon gewechselt.

In der Stadt hab ich dann ein paar Einkäufe getätigt. Geschenke. Drei insgesammt, eins davon für mich und zweimal wurde ich nach dem Ausweis gefragt. Irgendwie macht mir das jetzt, mit 25, nich mehr soviel aus. Wahrscheinlich weil ich weiss, dass ich die meisten Menschen überleben werde, die mich nach meinem Perso fragen. Ätsch!

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Man(n) ist hart im nehmen

Jetzt wurde mir doch glatt vorgeworfen, ich würde die Sache mit der Erkältung etwas „hochsterilisieren“.
Heut morgen ging’s mir richtig mies. Trotzdem hab ich mein warmes, kuschliges Bett verlassen und mich auf den Weg gemacht, begleitet durch nicht-gesundheitsfördernden Nieselregen und ohne mich zu beklagen (bei wem auch?). Ich habe keine Sekunde darüber nachgedacht eine zufällige Nummer anzurufen und mich lautstark über meine derzeitige gesundheitliche Situation zu beschweren. Stattdessen hab auf dem Weg zur Bahn still vor mich hingegrummt / -rozelt und ein Huschtenbombom konsumiert.
Von Wehleidigkeit keine Spur.

Im folgenden ein paar Fakten, die ich mir ergoogelt habe (becx.de) und die ich einfach mal unkommentiert lasse:

  • Männer verbringen im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 40 Tage weniger krank im Bett als Frauen
  • Frauen produzieren mehr Antikörper und erkranken deshalb seltener an Virus- und Bakterieninfektionen. Das hängt damit zusammen, daß Frauen zwei X-Chromosomen haben (Männer nur eins), auf denen Informationen für das Immunsystem gespeichert sind
  • Frauen sind wegen der dickeren Hautfettschicht weniger temperaturempfindlich als Männer