Wartezimmer

Gestern hatte ich mal wieder einen Termin meim Orthopäden, mal kucken was der Fuss so macht. Mein Termin war erst um halb sieben. Das Problem bei solch späten Arztterminen ist, das sich die ganzen Wartezeiten aufsummieren. Im Endeffekt musste ich eineinhalb Stunden warten, was eigentlich immer noch im Rahmen is. Das schlimme war auch nicht das Warten, sondern die Leute, die sich übers Warten beschweren. Und natürlich sind schreien immer die am lautesten, die wahrscheinlich sowieso am meisten Zeit haben. Im meinem Fall: Aaaaaassis. Die waren sogar im Doppelpack, hätten also sogar jemanden dabei, mir dem sie sich unterhalten könnten. Gleieinerein!
Ja, jedenfalls hat die tatsächliche Behandlung 10 Min gedauert. Danach hab ich mich nach Hause gekämpft, den Mount Weilimdorf bestiegen und hab mir dann noch eine Pizza im italienischen Restaurant meiner Wahl gegönnt.

Schräubsche

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Gestern hat ich wieder eine OP, vorerst die letzte. Die hamm mir die erste von geschätzten hundert Schrauben rausgeholt. War ziemlich unspektakulär und hat vielleicht ’ne Viertelstunde gedauert. Ab jetzt kann ich also wieder auf eigenen Beinen stehen, wenn auch etwas wacklig. Die Muskeln sind natürlich todal verkümmert, aber da war ja vorher auch nich viel da. So fühlt man sich jetzt wenigstens ein bißchen wie ein Astronaut. Was mir allerdings sorgen macht, ist die Tatsache, dass sie mich ungrfähr zum hundersten Mal geröncht haben. Ich fürchte schon, das Teil könnte Nachts leuchten, aber das is schließlich der Preis, wenn man Superkräfte erlangen möchte.

Im Körper eines Informatikers

Die letzten Tage war ich zweimal draußen und habe festgestellt, dass mir Krücken laufen doch ein bisschen anstrengender is, als ich mir das vorgestellt habe.
Erschwerend kommt hinzu, dass ich mit einer miserablen körperlichen Kondition ausgestattet bin. Da muss ich die nächsten sechs Wochen definitiv dran arbeiten.